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Die Geschichte des Julie-Roger-Hauses

Gegründet wurde der Frankfurter Verband für Alten und Behindertenhilfe e.V. im Jahre 1918, zunächst unter dem Namen "Frankfurter Verband für Altersfürsorge e.V." Am 23. Dezember 1917 kam es zu einem Gründungsaufruf in einer Frankfurter Tageszeitung.

Grund war die Not der Kriegsjahre, die besonders allein stehende alte Menschen hart getroffen hat. Schwierigkeiten in der Beschaffung von Nahrung und Heizung machte es vielen unmöglich ihren Haushalt aufrecht zu erhalten. Die Suche nach Altenheimen war so groß wie nie zuvor. Eines der ersten Häuser war die so genannte "Villa" in der Gummersbergstraße. 1911 erbaut, wurde diese 1919 vom Verband erworben und diente seit dem als Alten- und Pflegeheim.

Nicht ohne Grund ist das Julie-Roger-Haus als Keimzelle des Verbandes bezeichnet worden.

Frau Julie Roger war die erste Vorsitzende des Frankfurter Verbandes. Noch zu Lebzeiten wurde das Haus nach ihr benannt. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten folgten zahlreiche An- Umbauten, bis dann 1963 das seitliche Stationsgebäude die Bettenkapazität erheblich erweiterte.

Dieses Gebäude entsprach schon bald nicht mehr den modernen Erkenntnissen und wurde Mitte der 80er Jahre sehr kostenaufwendig umgebaut. Mit einer neuen Fassade, neuen Fenstern und seniorengerechten Stationsbädern erstrahlte es in neuem Glanz.
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  • FRANKFURTER VERBAND - VEREIN FÜR ALTEN- UND BEHINDERTENHILFE E.V.
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